Christian Keller von synartIQ

Christian Keller

Geschäftsführer der synartIQ GmbH in Bielefeld.

Wissen, Wissensmanagement und Wissenstransfer in Organisationen.

Ich bin fasziniert von der Frage: Wie kann man wertvolles Wissen im Unternehmen halten?

Was ist eigentlich Wissen? Wer entscheidet welches Wissen wertvoll (= transferrelevant) ist?

Christian beschäftigt sich seit knapp 20 Jahren mit Wissen und bietet mit synartIQ Lösungen an mit denen Organisation Verluste von Know-how verringern können.

Dabei stellt sich für das Unternehmen zunächst die Frage welches Wissen transferrelevant ist. Christian Keller empfiehlt hier ein Ampelsystem:

  • grün = nicht notwendig
  • gelb = punktuell notwendig
  • rot = zwingend notwendig, da sog. risikorelevantes Wissen

Dieses Wissen lässt sich zudem in sechs Kategorien einteilen:

  1. Fachwissen
  2. Persönliches Wissen bzw. Wissen über Menschen
  3. Arbeitsorganisation (IT- bzw. Kommunikationssysteme)
  4. Projektwissen
  5. Führungswissen
  6. Unternehmenskultur bzw. Werte und Regeln der Zusammenarbeit

Zur strukturierten Vorgehensweise eines Wissenstransfers können Softwaresysteme zu Rate gezogen werden. Das entsprechende Tool von synartIQ nennt sich WitronIQ.

In dieser Folge führt der gebürtige Hesse die o.g. weiter aus und gibt uns zudem einen Einblick in seinen Projektalltag und die Bedeutung von Kommunikation bei diesen kritischen Vorhaben.

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Hier geht’s zum Podcast (Folge #49):

10 Fragen an Christian Keller

  1. Jahrgang
    1968
  2. Gebürtig aus
    dem Taunus. Das kleine Dorf heißt Wehrheim und liegt bei Bad Homburg.
  3. Welche drei Eigenschaften beschreiben Dich am besten?
    Neugierig, ungeduldig, freundlich.
  4. Was treibst Du gern in Deiner Freizeit?
    Laufen, Badminton und den eigenen Kindern beim Handball zuschauen.
  5. Was kannst Du gar nicht gut?
    Latein :).
  6. Mit wem möchtest Du gern mal Abendessen und warum?
    Pastor Pohl zu Vereinbarkeit Verantwortung und Betriebswirtschaft sowie und Ai Weiwei, um über Kreativität und Wissen zu sprechen.
  7. Welches sind Deine beruflichen Schwerpunkte?
    Alles rund um das Thema „Umgang mit Wissen professionalisieren“.
  8. Warum hast Du das zu Deinem Beruf gemacht?
    Weil es ein absolutes Zukunftsthema ist; hoch komplex und extrem spannend, weil es so viel miteinander vereint (den Menschen, die Organisation und die Technologie).
  9. Deine drei besten Tipps für gute Kommunikation?
    Sehr gut zuhören.
    Verstehen, in dem man Gehörtes selbst wiedergibt.
    Skizzen bei der Kommunikation anfertigen.
  10. Wo ist Dein absoluter Lieblingsort und warum?
    Da habe ich sehr viele, weil ich sehr gerne reise.
    Wenn es unkompliziert sein soll: Die niederländische Küste in Höhe von Alkmaar.
    Wenn es kompliziert sein darf: Die Wineglass Bay auf Tasmanien.