Jannis Johannmeier

Jannis Johannmeier

Jannis Johannmeier ist Gesicht der Bielefelder Startup-Szene, PR-Maschine, Lehrbeauftragter der FHM, leidenschaftlicher Handballer und – möglicherweise – einer der bestgekleidetsten Menschen in Bielefeld (mindestens!).

Menschen, Geschichten, Emotionen in der Krisenkommunikation.

„Menschen sind plakativ. Teile die Welt in ‚gut‘ und ’schlecht‘ und Du wirst Erfolg haben.“

Was so plakativ klingt, beleuchten wir in dieser Folge genauer. Mit Jannis spreche ich über Menschen, Emotionen, Geschichten und die sieben Grundregeln der Krisenkommunikation – ein Thema, mit dem sich jedes Unternehmen aktuell beschäftigen darf.

Die sieben Grundregeln der Krisenkommunikation:
  1. Verschaff Dir eine genaue Kenntnis der Faktenlage.
  2. Was Du sagst, ist wichtig (Fakten, Fakten, Fakten) und der Ton bestimmt die Glaubwürdigkeit.
  3. One-Voice-Prinzip: Alle Akteure sprechen mit einer Sprache. Krisenkommunikation ist immer Chefsache.
  4. Klare Kernbotschaften.
  5. Nutz alle Informationskanäle und beginne intern.
  6. Lies notfalls ein sauber abgestimmtes Statement ab.
  7. Sei vorbereitet, probe ggf. den Ernstfall und gehe immer davon aus, dass das Unmögliche möglich ist.

In dieser Folge flachsen wir noch über Jannis‘ eigenen Podcast und inzwischen gibt es ihn – den LECKÖÖR Podcast. zusammen mit Jan Hunke.

Miteinander reden Podcast Logo

Hier geht’s zum Podcast (Folge #63):

10 Fragen an Jannis Johannmeier

  1. Jahrgang
    1988.
  2. Gebürtig aus
    Bielefeld.
  3. Welche drei Eigenschaften beschreiben Dich am besten?
    Mutig, verrückt, aktiv.
  4. Was treibst Du gern in Deiner Freizeit?
    Handball, Ehefrau Leslie, Spaß mit dem kleinem Knuffi Hund Lina meiner Eltern.
  5. Was kannst Du gar nicht gut?
    Geduldig sein und warten.
  6. Mit wem möchtest Du gern mal Abendessen und warum?
    Hermann Hippe. Es gibt keine Person, die ein gutes Steak mit hervorragendem Rotwein auch so zu schätzen weiß.
  7. Welches sind Deine beruflichen Schwerpunkte?
    Ich bin gelernter Journalist, der jetzt digitale Visionäre & Vordenker dabei unterstützt, größere Öffentlichkeit zu erreichen. Du kannst mich auch als Wegbereiter bezeichnen. Denn das ist es, was wir mit TheTrailblazers machen – mit Kommunikation und Netzwerk ebnen den Weg für unsere Kunden und Partner in eine Zukunft, die den Status quo vergessen lässt.
  8. Warum hast Du das zu Deinem Beruf gemacht?
    Kommunikation ist das wirkungsvollste und mächtigste Element um zu gestalten, etwas zu bewegen oder zu verändern. Kommunikation ist die Grundlage des menschlichen Seins. Und wenn es nicht gelingt kraftvoll zu kommunizieren ist selbst die beste Idee wenig wert. Mein Team und ich, wir sind Geschichtenerzähler. Haben wir eine “gute Geschichte” mit und für unsere Kunden entwickelt erzählen wir sie auch gerne den Top-Journalisten des Landes.
  9. Deine drei besten Tipps für gute Kommunikation?
    Menschlich bleiben (ohne Menschen geht es nicht!), ehrlich & authentisch sein (PR-Geschwafel hilft keinem weiter) und keine Angst davor haben anzuecken (eigene Meinung, Haltung und Emotionen sind der Schlüssel für Kommunikation). Aber noch davor: Positionierung festlegen (ohne Basis verpufft die tollste Maßnahme).
  10. Wo ist Dein absoluter Lieblingsort und warum?
    Das kommt auf die Situation an: Zu Hause, in Ischgl, in der Braker Handballhalle… Für mich sind viele Orte etwas “Besonderes” und am Ende kommt es auf die Menschen an, mit denen meine seine Zeit verbringt.